Zur Startseite Meine erste Begegnung mit Wordpress erfolgte über eine Kunden-Anfrage. Der Kunde wollte gern sein eigenes Blog erstellen und die Software dafür einsetzen. Grund dafür war, dass er bereits Erfahrung in der Bedienung von WordPress hatte.
Die Installation selbst verlief auf einem Standard-Webspace ohne Probleme. Da der Kunde eine ganze Reihe von Plugins installiert haben wollte, mussten diese auch noch eingefügt werden. Hier fing dann das ganze Elend an ;-)
Leider sind bei WordPress die Plugins nicht alle so sauber programmiert, wie man das gern haben würde. Die Sprachunterstützung wird teilweise über das System-interne Verfahren (gettext) teilweise aber auch individuell (nämlich einfach nur Englisch oder nur Deutsch) implementiert. Das führt dann dazu, dass einige Plugins manuell auf Deutsch übersetzt werden mussten und danach auch nicht mehr auf eine andere Sprache umschaltbar waren.
Außerdem sind bei einigen Plugins gewisse Hacks enthalten, die den Betrieb anderer Plugins behindern können. So wird beim Spamschutz mit auth_image eine PHP-Session eingeführt, die auch wieder innerhalb des Plugins wieder zerstört wird. Das führt dazu, dass gleichzeitig alle Session-Variablen zerstört werden, wenn jemand anders (z.B. ein anderes Plugin) ebenfalls die PHP-Session nutzen möchte. Das Problem war jedoch mit einer kleinen Änderung leicht zu beheben.
Ansonsten scheint das System ganz brauchbar zu sein. Durch die große Verbreitung von WordPress existiert eine große Anzahl von Plugins und Hacks, die auch alle irgendwie funktionieren. Jedoch sollte der Einbau aus den oben genannten Gründen von einem PHP-Fachmann durchgeführt werden, zumindest wenn mehr als die Standard-Version erwünscht ist. Die Probleme im Zusammenspiel der einzelnen Komponenten sind ohne einschlägige PHP-Erfahrung teilweise schwer zu finden.
Ich selbst habe mich gerade wegen dieser Problematik gegen WordPress entschieden. Dennoch setze ich es für Kunden-Installationen ein, wenn der Kunde WordPress als Lösung wünscht.